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Mai 2005

 

Komm lieber Mai

Komm lieber Mai und mache
Die Bäume wieder grün
Und laßt uns an dem Bache
Die kleinen Veilchen blüh'n
Wie möchten wir so gerne
Ein Blümchen wieder seh'n
Ach lieber Mai wie gerne,
Einmal spazieren geh'n.

(Wolfgang Amadeus Mozart)

oder das hier:

Mailied

Wie herrlich leuchtet
mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne!
Wie lacht die Flur!
Es dringen Blüten
aus jedem Zweig
und tausend Stimmen
aus dem Gesträuch.

(Auszug, Johann Wolfgang von Goethe)

Wir fristen unser Dasein im diesjährigen Mai statt im Frühling zu frohlocken damit unter einer Nebelglocke dahinzuvegetieren.
Naja, so schlimm ist es nicht, aber Nebel herrscht hier schon die ganze Zeit.


Christchurch im Februar


Selbe Ansicht im Mai

Übrigens bewirkt die Nebelglocke über der Stadt, dass der Rauch von den Kaminen der Häuser nicht abziehen kann. Ja richtig gelesen: man heizt hier normalerweise mit Holz und Kohle (nur wir nicht!). Der Geruch erinnert uns beide an früher als Smog in Halle noch ein Problem war.


am Meer sieht's auch nicht anders aus
 


brrrr


Meine Haare sind ganz nass vom Nieselregen


Die Dünen und dahinter die Stadt


Nebel hat auch schöne Seiten -
Wir sind ja nicht nur Frostbeulen, sondern auch Ästheten


...
Ein Herz erlischt - und sacht
Die Nebel fluten und steigen -
Schweigen, Schweigen!
(Georg Trakl)

Wir lernen heute:
1. Weder Goethe noch Mozart waren jemals auf der Südhalbkugel und
2. wir haben die literarische Weisheit mit Löffeln gefressen. Danke Google!
3. Georg Trakl ist schon lange tot

Bis zum nächsten Mal! Adé!

 

   
   
   
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