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Reiseberichte

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Abschied Nordinsel
Christchurch
Ausflug

Esthers und Matthias' Südinselerfahrungen

Avonhead
Whale Watching
Canterbury Exkursion

Gastbeitrag Nr. 2 von Esther und Matthias

Osterausflug zur Westküste

Von Canterbury nach Otago
 

Gästebuch
      

Von Canterbury nach Otago

 

In Michas Osterferien, die leider schon vorbei sind, nutzten wir die freie Zeit um mal wieder loszufahren und für Michas Diplomarbeit Pflanzen zu sammeln.

Unsere erste Nacht verbrachten wir auf einem Zeltplatz in der Waihi Gorge im Auto. Es war ganz schön kalt, aber wir haben ziemlich gute Schlafsäcke, so dass eigentlich nur die Nasenspitze frieren musste (die muss ja leider immer rausgucken – aussichtsgeile Sau!). Am nächsten Morgen schlossen wir Bekanntschaft mit unserer fernen Zukunft, einer Gruppe von pensionierten Reiselustigen, die den Sommer über in Bussen und Wohnwagen zusammen gemächlich das Land erkunden.


Rüstige Rentner rocken the road.

Nach einem Tee und einem Schwätzchen fuhren wir Richtung Mount Cook, wo wir am Lake Pukaki arbeiteten und später auch übernachteten. Vom See aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf Mount Cook. Am nächsten Morgen war der Berg auch schön klar zu sehen, so dass wir uns noch weiter in seine Richtung aufmachten. Auf dem Weg wieder Pflanzenpopulationen aufgenommen, und weiter ging’s. Wir machten den gleichen Walk wie Esther und Matthias zum Tasman Gletscher (vielen Dank für den guten Tipp!) und hatten tolle Ausblicke.


Frühstück in den Bergen


Kitsch


Boah!


dreckiger Tasman Gletscher

Auf dem Zeltplatz am Fuße der Berge war es ganz schön stürmisch nachts über, aber wenn man früh aufwacht und dann steht da einfach so ein Riesenberg mit einem Schneehütchen, das entlohnt dann.


Kuckuck!

Die nächste Nacht verbrachten wir in Wanaka, noch weiter im Süden, in einem Backpacker. Wir teilten uns für die Nacht das Haus nur noch mit einem anderen Pärchen (2 Amerikaner), die echt nett waren. Er ist übrigens Schauspieler in Hollywood, also merkt euch sein Gesicht!

So langsam verfielen wir in eine echte Routine: aufstehen, Pflanzen sammeln, Schlafplatz suchen. Naja, und zwischendurch natürlich jede Menge Landschaft genießen.


Versuchsfläche


noch eine


und noch eine


Wer kennt diese Pflanze?

Es war schon dunkel als wir am nächsten Tag unseren Schlafplatz erreichten, in der Nähe von Queenstown. Und früh als wir wach wurden goss es in Strömen und unsere Routine wurde hinfällig.


Gähn!

Nach ein paar Stunden rumwarten im Auto, konnten wir doch noch etwas schaffen bevor es erneut goss. Wir nächtigten diesmal in der Kawarau-River-Schlucht, wo das Wasser ganz schön entlang prescht.


Plätscher!

Nach einem weiteren Tag Feldarbeit verbrachten wir unsere letzte Nacht am Lake Aviemore, bevor wir am nächsten Tag nach Hause aufbrachen.


So schön kann Diplomarbeit schreiben sein!


noch mehr Kitsch

Jetzt sind wir wieder hier und obwohl so ein Dusche und ein weiches Bett echt was für sich haben, werden wir schon wieder kitschig-wehmütig wenn wir unsere eigenen Bilder begucken.

 

   
   
   
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