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Von Canterbury nach Otago |
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In Michas Osterferien, die leider
schon vorbei sind, nutzten wir die freie Zeit um mal wieder loszufahren
und für Michas Diplomarbeit Pflanzen zu sammeln.
Unsere erste Nacht verbrachten wir
auf einem Zeltplatz in der Waihi Gorge im Auto. Es war ganz schön kalt,
aber wir haben ziemlich gute Schlafsäcke, so dass eigentlich nur die
Nasenspitze frieren musste (die muss ja leider immer rausgucken –
aussichtsgeile Sau!). Am nächsten Morgen schlossen wir Bekanntschaft mit
unserer fernen Zukunft, einer Gruppe von pensionierten Reiselustigen,
die den Sommer über in Bussen und Wohnwagen zusammen gemächlich das Land
erkunden.

Rüstige Rentner rocken the road.
Nach einem Tee und einem
Schwätzchen fuhren wir Richtung Mount Cook, wo wir am Lake Pukaki
arbeiteten und später auch übernachteten. Vom See aus hat man eine
wunderschöne Aussicht auf Mount Cook. Am nächsten Morgen war der Berg
auch schön klar zu sehen, so dass wir uns noch weiter in seine Richtung
aufmachten. Auf dem Weg wieder Pflanzenpopulationen aufgenommen, und
weiter ging’s. Wir machten den gleichen Walk wie Esther und Matthias zum
Tasman Gletscher (vielen Dank für den guten Tipp!) und hatten tolle
Ausblicke.

Frühstück in den Bergen

Kitsch

Boah!

dreckiger Tasman Gletscher

Auf dem Zeltplatz am Fuße der Berge
war es ganz schön stürmisch nachts über, aber wenn man früh aufwacht und
dann steht da einfach so ein Riesenberg mit einem Schneehütchen, das
entlohnt dann.

Kuckuck!
Die nächste Nacht verbrachten wir
in Wanaka, noch weiter im Süden, in einem Backpacker. Wir teilten uns
für die Nacht das Haus nur noch mit einem anderen Pärchen (2
Amerikaner), die echt nett waren. Er ist übrigens Schauspieler in
Hollywood, also merkt euch sein Gesicht!

So langsam verfielen wir in eine
echte Routine: aufstehen, Pflanzen sammeln, Schlafplatz suchen. Naja,
und zwischendurch natürlich jede Menge Landschaft genießen.

Versuchsfläche

noch eine

und noch eine

Wer kennt diese Pflanze?
Es war schon dunkel als wir am
nächsten Tag unseren Schlafplatz erreichten, in der Nähe von Queenstown.
Und früh als wir wach wurden goss es in Strömen und unsere Routine wurde
hinfällig.

Gähn!
Nach ein paar Stunden rumwarten im
Auto, konnten wir doch noch etwas schaffen bevor es erneut goss. Wir
nächtigten diesmal in der Kawarau-River-Schlucht, wo das Wasser ganz
schön entlang prescht.

Plätscher!
Nach einem weiteren Tag Feldarbeit
verbrachten wir unsere letzte Nacht am Lake Aviemore, bevor wir am
nächsten Tag nach Hause aufbrachen.

So schön kann Diplomarbeit schreiben sein!

noch mehr Kitsch
Jetzt sind wir wieder hier und
obwohl so ein Dusche und ein weiches Bett echt was für sich haben,
werden wir schon wieder kitschig-wehmütig wenn wir unsere eigenen Bilder
begucken.
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