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Über Ostern hatten wir die
Gelegenheit einen Abstecher an die Westküste der Südinsel zu
machen. Scott, unser Mitbewohner, hatte arrangiert, dass wir mit
einer Gruppe von Studenten in einer geologischen Station der Uni
von Canterbury in Westport untergebracht wurden. Das Tollste
dabei: kostenlos schlafen und essen (und dafür sind wir ja immer
zu haben). Und so sind wir am Karfreitag über den Lewis Pass
hinübergefahren.

Wir werden kutschiert!
Westport ist eigentlich
ziemlich hässlich an sich, liegt aber am Buller River, der eine
tiefe Schlucht in die Alpen gegraben hat. Diese Schlucht sind
wir am nächsten Tag hinaufgefahren und das war schon
beeindruckend.

Regen und Wald
Abends saßen wir dann mit
den anderen Studenten zusammen und unterhielten uns oder
spielten Spiele. Wie immer in Neuseeland waren wir bei Weitem
nicht die einzigen Ausländer unter Amerikanern, Deutschen,
Franzosen und Isländern (ja die gibt’s hier auch!). Ich glaube
insgesamt war wohl der geringste Teil der Leute Neuseeländer.
Am Ostersonntag schien die
Sonne und das ist ja eine Seltenheit an der Westküste. Wir
suchten uns ein schönes Plätzchen im Grünen zum Ostereierfärben
und –verstecken.

Eieiei!
Als Osterei spendierten wir
uns eine 2-stündige Paddelfahrt. Der Fluss, dem wir
stromaufwärts folgten, hatte eine ganz schöne Strömung und als
wir obwohl wir wie die Duracel-Häschen paddelten nur noch
zentimeterweisen Fortschritt machten, beschlossen wir uns
einfach zurücktreiben zu lassen bis hinter den Strand, wo der
Fluss mündete.

Hallo!

Ström!

Mampf!

Mal wieder bei den Pancake-Rocks...

Wir erkundeten eine stillgelegte
Kohlemine

Nikau-Palme

Ostermontag fuhren wir
wieder zurück nach Christchurch, diesmal aber über den Arthur’s
Pass. Die Fahrt die Westküste hinunter bis wo der Pass sich die
Berge hinauf windet ist wunderschön.
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